Lotto Gewinnklassen & Quoten: Rechner für Lotto und Eurojackpot
Lotto Gewinnklassen und Quoten: Hier siehst du für Lotto 6aus49 und Eurojackpot, wie hoch die theoretische Quote in jeder Gewinnklasse ist, wie wahrscheinlich sie ist und wie viel Gewinn am Ende für dich herauskommt. Wähle deine Gewinnklasse und die Zahl deiner Gewinnreihen – der Rechner zeigt dir den Wert sofort.
Wie aus dem Spieleinsatz eine Quote wird
Bei beiden Lotterien wird nicht der gesamte Einsatz wieder ausgeschüttet. Bei Lotto 6aus49 sind es 50 Prozent des Spieleinsatzes, bei Eurojackpot ebenfalls 50 Prozent – dort fließen zusätzlich 9 Prozent der Gewinnsumme in den Boosterfonds, der den Mindestjackpot absichert. Der Rest geht an die Veranstalter, in die Lotteriesteuer und an gemeinnützige Zwecke.
Dieser Ausschüttungsbetrag wird nach einem festen Schlüssel auf die Gewinnklassen verteilt. Entscheidend ist dabei das Totalisatorprinzip: Innerhalb einer Klasse steht jedem Gewinner der gleiche Anteil zu. Gewinnen wenige, bekommt jeder einzelne mehr – gewinnen viele, sinkt die Quote. Deshalb schwanken die Quoten von Ziehung zu Ziehung, obwohl der Verteilungsschlüssel feststeht.
Die Gewinnklassen im Vergleich
Lotto 6aus49 hat neun Gewinnklassen, Eurojackpot hat zwölf. Die höchste Klasse ist in beiden Spielen gleich wahrscheinlich – genau 1 zu 139.838.160 –, aber der Weg dorthin unterscheidet sich: Bei Lotto brauchst du sechs Richtige plus die Superzahl, bei Eurojackpot fünf Richtige plus beide Eurozahlen.
Auffällig ist, wie ungleich die Anteile liegen. Bei Eurojackpot entfallen allein 36 Prozent der Gewinnsumme auf die Klasse 1, während die niedrigste Klasse mit 20,3 Prozent nur rund 10 Euro pro Reihe ausschüttet. Bei Lotto 6aus49 sammelt die Klasse 8 (drei Richtige) mit 41,1 Prozent den größten Anteil ein – weil hier die meisten Gewinner zusammenkommen. Die genauen Werte findest du im Rechner oben, aufgeschlüsselt nach Klasse.
Wann die Quote nicht rechenbar ist
Eine Einschränkung gehört dazu: In den obersten Klassen ist die Quote dotiert, nicht gerechnet. Bei Lotto 6aus49 gilt das für die Klassen 1 und 2, bei Eurojackpot für die Klasse 1. Dort gibt es einen garantierten Mindestbetrag – beim Eurojackpot sind das 10 Millionen Euro im Jackpot –, und erst wenn genügend Einsätze zusammenkommen, wächst er darüber hinaus. Rechnerisch ergibt sich dort kein sinnvoller Wert, und ein Rechner, der trotzdem eine große Zahl ausgibt, führt in die Irre.
Anders die Klasse 9 bei Lotto 6aus49: Zwei Richtige plus Superzahl bringen einen festen Betrag von 6,00 Euro je Gewinnreihe, unabhängig davon, wie viele mitspielen. Diese Klasse ist die einzige mit garantierter, immer gleicher Auszahlung.
Was die Quote über den Erwartungswert sagt
Die theoretischen Quoten aus dem Gewinnplan sind ein hilfreicher Maßstab, aber sie beschreiben einen Durchschnitt. Wer wissen will, ob sich das Spiel langfristig trägt, landet beim Erwartungswert – und der ist bei beiden Lotterien klar negativ, weil nur die Hälfte des Einsatzes zurückfließt. Aus 2 Euro Einsatz werden im Schnitt 1 Euro Gewinn; dazu kommen die Bearbeitungsgebühr beim Kauf und die Steuerfreiheit, die den Nachteil nicht aufhebt.
Wer die Wahrscheinlichkeiten und die Muster der Zahlen genauer verstehen will, findet dazu passende Auswertungen auf dieser Seite: die Gewinnchancen beim Eurolotto Jackpot im Detail, die Hot- und Cold-Zahlen der Eurojackpot-Statistik und die Eurojackpot-Spielregeln zur Teilnahme. Wer selbst Zahlen braucht, nutzt den Lottozahlen-Generator.
Häufige Fragen zu Gewinnklassen und Quoten
Die vier Fragen, die uns dazu am häufigsten gestellt werden – kurz beantwortet.
Was bekomme ich bei 4 Richtigen im Lotto?
Vier Richtige entsprechen der Gewinnklasse 6, mit zusätzlicher richtiger Superzahl der Klasse 5. Die theoretische Quote liegt laut Gewinnplan bei rund 50,30 Euro je Gewinnreihe (Klasse 6) beziehungsweise 191,10 Euro (Klasse 5). Die tatsächliche Höhe kann nach der Ziehung abweichen und folgt aus dem Gesamteinsatz geteilt durch die Zahl der Gewinner dieser Klasse.
Warum sind die Quoten jede Ziehung anders?
Weil der auszuschüttende Betrag feststeht, die Zahl der Gewinner aber nicht. Nach dem Totalisatorprinzip wird die Gewinnsumme einer Klasse unter allen Gewinnern aufgeteilt. Mehr Gewinner bedeuten also eine niedrigere Quote, weniger Gewinner eine höhere.
Ist die Quote im Rechner die, die ich wirklich ausgezahlt bekomme?
Nein, es ist die theoretische Quote nach dem offiziellen Gewinnplan. Sie zeigt dir die Größenordnung und das Verhältnis der Klassen zueinander. Die endgültige Quote steht erst nach der Ziehung fest, weil sie von der Zahl der Gewinner abhängt.
Welche Gewinnklasse ist am wahrscheinlichsten?
Die niedrigste Klasse. Bei Eurojackpot ist das Klasse 12 (2 Richtige + 1 Eurozahl) mit einer Chance von 1 zu 49 – mehr als die Hälfte aller ausgezahlten Gewinne fällt hier an. Bei Lotto 6aus49 ist die Klasse 9 (2 Richtige + Superzahl) mit 1 zu 76 die häufigste und einzige mit festem Betrag.
Die vollständige Ziehungshistorie mit allen bisherigen Ergebnissen gibt es im Ziehungsarchiv.